Eishockey in Erfurt

Normale Version: DEL 2
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So langsam scheint die Nummer mit der DEL 2 wohl umgesetzt zu werden... Frankfurt Kassel und Nauheim werden dabei sein

http://www.fr-online.de/loewen-lions-frankfurt/loewen-frankfurt-loewen-setzen-zum-sprung-an,1473458,22751798,view,asFirstTeaser.html
Zitat:Rückendeckung für Zweitligisten

DEL will keine Verzahnung mit einer vom DEB geführten Liga
Die Clubs der Zweiten Liga erhalten Rückendeckung von der DEL. Ein Tag vor der vom DEB initiierten Sitzung mit allen DEB-Clubs, Landesverbänen und Zweitligisten in Frankfurt hat sich die Deutsche Eishockey Liga noch einmal klar positioniert. "Das mit uns abgestimmte Konzept der Zweitligisten hat die Entwicklung des deutschen Profi-Eishockeys im Fokus. Damit stärken wir nachhaltig die Nationalmannschaft", so DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Heiß im Klartext: Die Pläne zur Zusammenführung der Proficlubs in Deutschland mit einer angestrebten Verzahnung sind weit fortgeschritten. Die sogenannte DEL II ist ja bereits gegründet, viele Clubs haben Anteilsscheine erworben.

Der DEB plant nun offenbar selbst die Gründung einer Zweiten Liga unter dem Dach des Verbandes. Das Problem dabei: Bis zum Anmelde-Ultimatum am 15. Mai hatten sich offiziell lediglich Riessersee und Kaufbeuren angemeldet, auch eine Pro-Forma-Anmeldung der Hannover Scorpions soll es geben. Wie diese Liga überhaupt organisiert werden und aussehen soll, will der Verband nun am morgigen Mittwoch in Frankfurt vorstellen. Auf diesen Konzept-Vorschlag hatten alle Beteiligten nun ein halbes Jahr gewartet.

Die DEL beobachtet das Treiben des Deutschen Eishockey-Bundes mit Argusaugen, hat seinerseits aber ganz andere Vorstellungen bezüglich der Entwicklung des Profisports und spricht sich nun auch ganz deutlich gegen die Pläne des DEB aus. Jürgen Arnold, Vorsitzender des DEL-Aufsichtsrates stellt klar: "Die Verzahnung mit einer DEB-geführten Liga hat für die DEL derzeit keine Chance". Will heißen: Sollte eine Zweite Liga unter dem Dach des Amateurverbandes DEB installiert werden, gibt es auf Jahre hinaus keinen Auf- und Abstieg.

Quelle: http://www.eishockeynews.de/aktuell/artikel/2013/05/21/del-will-keine-verzahnung-mit-einer-vom-deb-gefuehrten-liga.html
Ich habe grad den Überblick verloren. Die DEL II, wer hat die gegründet? Unter wessen Verwaltung findet das statt?
(22.05.2013, 10:41 )Timm schrieb: [ -> ]Ich habe grad den Überblick verloren. Die DEL II, wer hat die gegründet? Unter wessen Verwaltung findet das statt?

Ich empfehl dir das esbg forum http://www.esbgforum.de/ dort findest du reichlich diskusion, information, links.... brauchst aber gelduld und zeit wenn es dich brennend interressiert.....
Danke Gummi, ich guck mal durch, das Wocheende ist ja lang Hehe!
Zitat:Der DEB erteilt DEL II endgültige Absage
Clubs der ESBG haben bis 7. Juni Zeit, sich für eine 2. Bundesliga zu bewerben


Am letzten Mittwoch fand in Frankfurt ein Treffen zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB), den Landeseissportverbänden (LEV) sowie den Clubs der 2. Bundesliga statt. Nachdem die Clubs bereits über das Konzept für die 2. Liga unter dem Dach des DEB informiert wurden, sollte das Gespräch in erster Linie dazu dienen, noch einmal die Haltung des Verbands und der LEV deutlich zu machen. Die Kündigung der Clubs der ESBG des Kooperationsvertrages mit dem DEB, die anhängigen Rechtsstreitigkeiten, die Nichterfüllung der Clubverpflichtungen gegenüber dem DEB sowie nicht zuletzt die Verzahnungsproblematiken insbesondere mit den Oberligen und dem weiteren Unterbau in den Landeseissportverbänden zwingen den DEB dazu, keinen neuen Kooperationsvertrag mit der ESBG oder einer neuen Gesellschaft abzuschließen. Die durchgängige Verzahnung aller Ligen nach dem sportlichen Prinzip bleibt das oberste Ziel des DEB. Willkür bei der Ligenzusammenstellung ist unakzeptabel.

Entsprechend seiner Mandatierung hat der Verband den Clubs einen strukturierten Spielbetrieb angeboten. Damit soll den Clubs unterbrechungslos eine rechtlich sichere und sportlich reizvolle Grundlage, ein Anschluss an die Oberligen, Ligen im Bereich der Landeseissportverbände und mittelfristig auch an die DEL, gegeben werden. Auch für die Stammvereine mit dem Nachwuchsspielbetrieb wird dadurch Rechtssicherheit geschaffen. Auf Antrag der Clubs wurde die Meldefrist für den DEB Spielbetrieb auf 07.06.13 verlängert. Während der Sitzung präsentierten beide Seiten ihre Vorstellungen für die 2. Bundesliga. Insbesondere die aktive Mitwirkung der Clubs bei der Verbandspolitik wurde noch einmal betont. Den Clubs werden die gleichen - wie allen anderen Mitgliedern auch - demokratische Rechte eingeräumt. Dies beinhaltet beispielsweise die Wahl des Präsidiums, Anbindung an Spielgericht, Kontrollausschuss etc. oder Anträge zu Satzungsänderungen. Das Angebot des DEB beinhaltet neben der Anstellung einer sich besonders den Belangen (Ligenleitung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit) der 2. Bundesliga widmenden Person auch die Benennung eines kommissarischen Vize-Präsidenten durch die Clubs bis zu den Präsidiumswahlen im Juni 2014 durch die Mitgliederversammlung des DEB. Aus drei Vorschlägen soll der DEB eine Auswahl treffen. Hervorzuheben gilt ferner, dass bis dato die Verbandsabgaben an den DEB für die laufenden Saison noch immer nicht beglichen wurden.

Weitreichende Konsequenzen bei Distanzierung zum Verband – für Clubs und Spieler

Nach Ablauf der Meldefrist sieht sich der DEB gezwungen, nicht gemeldeten Teams als nicht angeschlossene Organisationen einzustufen, da ihnen die rechtlich notwendige Anbindung an den DEB und damit an den Internationalen Eishockey Verband (IIHF) fehlt. Aktuell handelt es sich um neun Clubs der letztjährigen 2. Bundesliga. Der DEB kann nach Ablauf der Frist nur angeschlossenen Clubs jeglichen Verbandsservice wie z.B. Spielertransfers, Spielberechtigungen, Freundschafts- und Punktspielgenehmigungen, Schiedsrichtergestellung, Nachwuchskooperationen, Doppellizenzen usw. bieten. Nicht zuletzt hat die Entscheidung der Clubs auch für Spieler und lizensierte Trainer weitreichende Konsequenzen. So könnte Spielern und Trainern, die zukünftig in einer nicht angeschlossenen Organisation (z.B. DEL II) tätig wären, die spätere Rückkehr in den nationalen und internationalen IIHF Bereich verweigert werden.


Quelle: http://www.hockeyweb.de/2bundesliga/nachrichten/artikel/news/der-deb-erteilt-del-ii-endgueltige-absage/
Die Sichtweise des DEB (Quellenlink anklicken und die dortige pdf-Datei öffnen)

Zitat:Kommentierter Vergleich DEB/DEL II

München, 19.05.2013 - Anbei finden Sie den kommentierten Vergleich DEB/DEL II. Die Anmerkungen des DEB sind in blau gehalten. Im Nachfolgenden wird sachlich versucht, die „Konzepte“ gegenüber zu stellen. Der DEB stellt klar, dass er einer „Insellösung“ einiger Clubs der 2. BL nicht zustimmt. 13 Jahre Selbstständigkeit in der ESBG brachten keinen nennenswerten Vorteil. Insbesondere wurde die Nachwuchsarbeit entgegen aller Beteuerungen, nicht verbessert.


Vergleich Konzept DEB DELII Vergleich Konzept DEB_DELII.pdf (312,7 kB)

Quelle: http://www.deb-online.de/index.php/deb-news/items/kommentierter-vergleich-debdel-ii.html
Und der erste springt schon wieder runter vom Zug "DEL 2":

Zitat:DEB erhöht Druck auf Vereine

Ein Riss in der Mauer

Garmisch-Partenkirchen - Die unnachgiebige Haltung des DEB zeigt Wirkung: Der SB Rosenheim gibt nach, schließt einen Start in der DEL II aber aus.

Zum Ende der vergangenen Woche hatten sich Alfred Prey und Hauke Hasselbring, zwei Hardliner im Kampf um eine Deutsche Eishockey-Liga II und im Streit mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB), in einem Interview mit Pinguins-TV unnachgiebig gezeigt. Der Teammanager der Fischtown Pinguins und der Geschäftsführer des Eishockey-Zweitligisten aus Bremerhaven hatten von einer geschlossenen Front von neun Zweitligisten gesprochen, die unter allen Umständen eine DEL II, auch gegen den Willen des Verbandes, durchsetzen wollen. Doch die Mauer scheint zu bröckeln. Der erste Club, der sich eines Besseren besonnnen hat, sind die Starbulls Rosenheim. „Es wird so kommen, dass wir nächste Saison auf alle Fälle Eishockey spielen werden: Entweder unter dem DEB oder wir spielen in der ESBG weiter“, teilte in einem Gespräch mit dem Oberbayerischen Volksblatt Karl Aicher, der Zweite Vorsitzende der Starbulls, mit. Der Zeitung sagte er auch, dass die neugegründete DEL II nicht an den Start gehen werde. Man werde die Starbulls nicht in einer „wilden Liga“ spielen lassen, „weil die Folgen für den Verein katastrophal wären“.

Viel deutet darauf hin, dass dem Rosenheimer Beispiel weitere Clubs folgen werden, da der DEB den Druck noch einmal erhöht hat. Drohen und locken lautete die Taktik. Das Zuckerbrot: Die Aufnahme in die vom DEB geführte Liga wird bis 7. Juni verlängert. Zudem bietet der Verband die Anstellung einer Person an, die sich um Ligenleitung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der 2. Bundesliga kümmert. Außerdem soll aus den Reihen der Zweitligisten bis zu den Präsidiumswahlen 2014 ein kommissarischer DEB-Vizepräsident kommen.

Die Peitsche: Es gibt keinen neuen Kooperationsvertrag mit der ESBG oder einer neuen Gesellschaft. Zudem werden noch einmal die Konsequenzen deutlich gemacht, die bei einer wilden Liga Vereinen, Trainern und Spielern drohen. So könnte die spätere Rückkehr in den nationalen und internationalen Bereich verweigert werden.

Den Lizenzvertrag für eine DEL II hat Ralph Bader, der Geschäftsführer des SC Riessersee und auf DEB-Seiten stehend, in seine Einzelteile zerlegt. Er ist dabei auf viele Schwachstellen gestoßen. So werde das angestrebte Konstrukt wie die DEL eine „geschlossene Liga, die sich ihre Teilnehmer aussuchen kann. Sie wird sich ohne Rücksicht auf den Unterbau und ohne sportliche Qualifikation die Clubs aussuchen, bis sie 14 Teilnehmer in ihrem Kreis hat“. Die finanziellen Hürden für einen Aufsteiger aus der Oberliga werden so groß, „dass sie in Praxis nicht zu bewältigen sind“, glaubt Bader. Sinken wird auch der sportliche Wert der Liga. So sieht das Konzept zehn U23-Spieler vor, innerhalb von fünf Jahren soll die Zahl der ausländischen Profis von heute fünf auf drei sinken. Die Mannschaftsstärke pro Partie wird auf 20 begrenzt. „Wir würden zu einer reinen Ausbildungsliga verkommen. Das kann man den Zuschauern doch nicht vermitteln“, sagt Bader.

Peter Reinbold

Quelle: http://www.merkur-online.de/sport/eishockey/sc-riessersee/riss-mauer-2927577.html
So nun hat man sich endlich geeinigt:

Zitat:Alle Gerichtsprozesse abgesagt
Einigung zwischen DEB und Zweitligisten: Liga bleibt eigenständig und geht als DEL2 an den Start

Der seit Monaten andauernde, öffentliche Streit zwischen dem DEB und den Clubs der Zweiten Liga ist beigelegt. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und die Clubs der 2. Bundesliga haben noch vor dem Gerichtstermin am Donnerstag eine außergerichtliche Einigung erzielt. Der Spielbetrieb der 2. Bundesliga wird von der Eishockeyspielbetriebs-Gesellschaft (ESBG) bis 2018 weitergeführt, die sich künftig allerdings selbst verwalten wird und somit nicht - wie vom Verband gefordert - als Zweite Liga unter dem DEB spielen wird. Dies gaben Verband und Zweite Liga am späten Mittwoch abend bekannt.

Ein entsprechender Kooperationsvertrag wird zwischen DEB und ESBG neu geschlossen. Neben den Clubs und dem DEB erhält auch die Deutsche Eishockey Liga (DEL) einen Geschäftsanteil in der neuen ESBG. "Wir haben einen Kompromiss gefunden mit dem alle beteiligten Parteien mehr als zufrieden sind. Die nächste Saison ist im Sinne des Sports gesichert, die Clubs verwalten sich eigenverantwortlich unter Wahrung der Rechte aller DEB-Mitglieder", kommentierte DEB-Präsident Uwe Harnos die Einigung. Auch bei den Clubs ist man mit der Lösung zufrieden: "Wir planen mit dem neuen Produkt als DEL2 an den Start zu gehen", sagen die Zweitliga-Verhandlungsführer Wilhelm Graue, Rene Rudorisch und Alfred Prey.

In der Saison 2013/14 gehen die zwölf sportlich qualifizierten Teams mit einem professionellen Ligaprodukt an den Start. Das bestehende Teilnehmerfeld der Vorsaison komplettiert Aufsteiger Bad Nauheim. Der Auf- und Abstieg zwischen den Oberligen und der Zweiten Liga und damit die Anbindung zum Bereich des DEB/der Landeseissportverbände (LEV) ist so gewährleistet. In der Saison 2014/15 wird die Teilnehmerzahl der 2. Bundesliga, die schon in der neuen Saison als DEL2 an den Start gehen wird, bei Wahrung sportlicher Qualifikation auf 14 aufgestockt.

Quelle: EHN

Und noch die Pressemitteilung der 2. Ligisten:

Zitat:
Zweitligisten melden sich explizit zu Wort und bekräftigen Zusammenarbeit mit der DEL


Wie kompliziert die Verhandlungen um die Zukunft der 2. Bundesliga waren, zeigt sich auch an der Reaktion der Protagonisten. Denn am Ende gab es nicht weniger als drei (!) offizielle Pressemitteilungen. Nach einer gemeinsamen Erklärung von DEB und 2. Bundesliga und einer der DEL meldeten sich dann am späten Mittwoch abend auch noch die Verhandlungsführunger der 2. Bundesliga - Willi Graue (Rosenheim), Alfred Prey (Bremerhaven) und Rene Rudorisch (Crimmitschau) - im Namen der Zweitligisten explizit zu Wort. Auch diese Pressemitteilung wollen wir Ihnen im folgenden nicht vorenthalten.

"Die 2. Eishockey-Bundesliga (ESBG) will künftig unter dem Namen DEL2 am Spielbetrieb des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) teilnehmen. Dies erklärten Rene Rudorisch (Crimmitschau) und Alfred Prey (Bremerhaven), zwei der Verhandlungsführer der Zweitligisten, nach der außergerichtlichen Einigung der ESBG mit dem DEB.

Demnach wird der DEB mit der Zweiten Liga einen Kooperationsvertrag, der bis 2018 terminiert ist, abschließen. Darin sind alle relevanten Themen des Spielbetriebs geregelt. Die künftig nach dem Vorbild der Deutschen Eishockey Liga (DEL) selbstverwaltete Liga soll in Kürze in DEL2 umbenannt werden. "Wir möchten damit dokumentieren, dass wir gemeinsam mit der DEL eine Vision verfolgen. Nämlich die eines geschlossen auftretenden Profi-Bereichs, dessen Ziel es ist, die Förderung des Profi-Nachwuchses im Fokus zu haben", gab Wilhelm Graue, dritter im Bunde der Verhandlungsführer der Zweitligisten zu Protokoll.

Wie die DEL so wird auch die DEL2 am 13. September den Spielbetrieb der Saison 2013/14 aufnehmen. Beide Parteien einigten sich darauf, dass die DEL2 in dieser Saison mit zwölf und ab der Saison 2014/15 mit 14 Teams an den Start gehen wird. Die bisherigen elf Zweitligisten werden ab der kommenden Saison durch den EC Bad Nauheim als Oberliga-Meister und damit zwölfte Mannschaft komplettiert.

In einer für den 25. Juli geplanten Gesellschafterversammlung sollen nun die letzten nötigen Formalien geregelt werden. "Dann werden wir umgehend mit der DEL sprechen und alles weitere auf den Weg bringen", sagte Alfred Prey."

Quelle: EHN

Ich habe keine Ahnung was der letzte Satz heißen soll. Ist damit gemeint: man wird nicht einfach FFM und Kassel hochziehen ohne entsprechenden Platz in den Playoffs oder ist damit gemeint: Wer nicht genügend Kohle und vernünftige Spieler mitbringt kann sich die Playoffs sparen? ... Wird sicher noch mal interessant!
Huch... Wink Bezüglich des Ausgangs des Zoffs hätte die Presse auch letzten Freitag das Erfurter Kompetenzteam befragen können. Wink Smiling
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