Eishockey in Erfurt

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Zitat:Saisonstart in der Messehalle: Rockets hoffen auf den großen Wurf

Für Fans, Verantwortliche und Spieler der Oettinger Rockets steigt heute das große Fest. Die Chemnitz Niners kommen zum Ost-Derby in die Messehalle Erfurt, doch nicht nur das: Gotha gegen Chemnitz ist das Eröffnungsspiel der 2. Basketball-Bundesliga.

Gotha. Keine anderen Teams treffen am Donnerstag aufeinander. Alle Augen sind auf Erfurt gerichtet, ob im Live-Ticker, Live-Stream oder natürlich live vor Ort in der Messehalle 1. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.
"Wir stellen ein bundesligareifes Event auf die Beine", versichert Thomas Fleddermann als Geschäftsführer der BiG-GmbH (Basketball in Gotha). Die Zuschauer sollen nicht nur bestens unterhalten werden, sondern auch etwas davon haben. Daher gibt es neben der Einlaufshow und Cheerleadern auch etwas zu gewinnen – von der spendierten Party bis hin zur Urlaubsreise.
Nicht zuletzt werden die Messe-Gäste natürlich sportlich unterhalten. Laut den Coaches liefen die Vorbereitungen beider Teams gut. Die Rockets gewannen die meisten ihrer Testspiele. Unter den Gegnern waren auch die Niners aus Chemnitz.

"In der Vorbereitung haben wir schon gegen Chemnitz mit vier Punkten gewonnen", so Chris Ensminger, Trainer der Oettinger Rockets. Aber er weiß, dass eine Differenz von vier Punkten beim Basketball ein enges Ergebnis ist. Außerdem: "Vorbereitung ist das eine, jetzt geht es um Punkte."
Eine Personalie verleiht dem Spiel zusätzliche Brisanz: Joe Lawson spielte in der vergangenen Saison für die Rockets, jetzt ist er bei den Niners unter Vertrag. Auch er freut sich selbstverständlich auf das Spiel. "An die Fans werde ich mich wohl länger erinnern. Sie haben mich gefeiert und umarmt, obwohl ich gar nicht mehr dort spiele", sagt Lawson. Er verletzte sich bei jenem Testspiel am Knie, ist jetzt aber wieder fit. Chemnitz hat keine Verletzten zu beklagen.
Bei den Oettinger Rockets sieht es etwas anders aus. Einer kann nicht spielen. Max DiLeo verletzte sich beim Testspiel in Leipzig ebenfalls am Knie. Mindestens drei Wochen wird er wohl noch fehlen. Dabei wurde DiLeo erst kürzlich zu einem von zwei Captains gewählt und er gilt laut Ensminger als "unser Gesicht in der Abwehr".
Trotzdem können die Rockets aus einer tiefen Bank schöpfen und sich mit breiter Brust den Chemnitzern stellen. Deren Saisonziel sind die Play-offs. Das ist bei den Rockets das Minimalziel, es darf gern mehr sein.
Für das Eröffnungsspiel erwartet Gästecoach Rodrigo Pastore, "dass mein Team an beiden Körben einen Super-Autritt hinlegt. Ob das reicht, auswärts gegen ein Team zu bestehen, das Aufstiegsambitionen hat, wird sich zeigen."
Gotha – Chemnitz, heute, 19.30 Uhr Messehalle Erfurt

Quelle: TA 22.09.2016
Zitat:Gothaer Rockets vergeigen Saisonauftakt gegen Chemnitz
22.09.2016 - 22:49 Uhr

Die Oettinger Rockets Gotha haben am Donnerstagabend das Auftaktspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProA mit 72:74 gegen die Niners Chemnitz verloren.

Erfurt. Im ersten Viertel hatten die Gothaer beim 21:18 noch die Nase vorn. Dann kamen die Gäste auf. Mit 35:40 aus Gothaer Sicht ging es in die Kabinen.

Auch im zweiten Abschnitt des Spiels taten sich die Gastgeber in der Erfurter Messehalle schwer, leisteten sich viele Fehlwürfe. Es war eine zerfahrene Partie.
Ihren Halbzeit-Vorsprung konnten die Sachsen in einer dramatischen Schlussphase bis zum Ende verteidigen.
Gotha verwarf kurz vor dem Ende noch einen Dreier.

ZGT / 22.09.16 / TA

Quelle: TA
Zitat:Oettinger Rockets verlieren in Hanau gegen die Hebeisen White Wings

Das fünfte Saisonspiel der Oettinger Rockets war gleichzeitig das erste für Max DiLeo. Der Co-Captain und Publikumsliebling begeisterte trotz Knieverletzung und ohne Spielanteile die Heimfans in der Erfurter „Messehölle“: Wenn bei der „Humba“ nach einem Sieg seine Stimme mit englischem Akzent „Ausrufezeichen“ ins Mikrofon ruft, schallt es aus über 2000 Kehlen zurück. Vergangenen Samstag war er gegen die Hebeisen White Wings Hanau endlich wieder mit von der Partie – im wahrsten Sinne des Wortes.

„Es war schön, endlich wieder gemeinsam mit den Jungs auf dem Feld zu stehen. Darauf musste ich echt lange warten. Und nach wenigen Momenten hat es sich wieder so gewohnt wie immer angefühlt“, sagt der Rückkehrer.

Zum ersten Mal in dieser Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProA traten die Oettinger Rockets also in Bestbesetzung auf. Dennoch sind die White Wings Hanau kein Punktelieferant, sondern „sie sind ein starkes Heim-Team“, weiß Rockets-Coach Chris Ensminger. Er erinnert daran, dass sich der Ligaprimus, der Mitteldeutsche Basketball Club, erst in der Verlängerung in Hanau durchsetzen konnte.

Für Ensminger liegt der Grund der Niederlage auf der Hand: „Wer in einem knappen Spiel im vierten Viertel mehr Ballverluste als Punkte hat, kann das Spiel nicht gewinnen!“ Die letzten zehn Minuten für sich gerechnet gingen 21:9 für Hanau aus. Dazu zehn Ballverluste auf Seiten der Raketen. „Wir haben am Ende Fehler gemacht, die uns echt wehgetan haben“, so DiLeo, „Gerade, wenn ein enges Spiel auf die Zielgerade geht, gerade auswärts – dann musst du deinen besten sowie abgeklärtesten Basketball spielen und Fehler minimieren!“

Wolfgang Heyder, Leiter Sport und Geschäftsentwicklung bei den Oettinger Rockets, hat da einen grundlegenderen Ansatz: „Wir müssen anfangen, unseren Qualitäten gemäß Basketball zu spielen. Es geht um Aggressivität, Schnelligkeit und Intensität und nicht um Schach auf dem Spielfeld! Qualität ist da, die müssen wir zum Tragen bringen, statt uns ständig nach dem Gegner zu richten.“

Der Gegner – in diesem Fall die White Wings Hanau – konnten das Spiel in der ersten Hälfte ausgeglichen gestalten. 37:38 stand es zur Halbzeit. Im dritten Viertel setzten sich die Oettinger Rockets auf sechs Punkte ab und gaben das Spiel durch das katastrophale letzte Viertel wieder aus der Hand. Insgesamt gab es zwölf Führungswechsel und sechsmal war das Spiel ausgeglichen.

Dabei versagten einigen Schafschützen an der Dreier-Linie die Nerven. Bestes Beispiel: Jacob Parker versenkte in allen bisherigen Spielen 9 von 13 Dreipunktwürfe. Das ergibt eine Quote von knapp 70 Prozent. Vergangen Samstag traf er keinen bei vier Versuchen.

Die meisten Punkte für die Oettinger Rockets holten Elijah Allen (15) und Jaysean Paige (14). Auf Seiten der Hessen waren Eugene Harris (23), Kruize Pinkins und Till-Joscha Jönke (beide 16) die besten Scorer.

„Das war ein toller Sieg für uns. Wir haben hart gekämpft und sind gut zurückgekommen. Im letzten Viertel waren es dann aber Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden haben“, findet Hanaus Head Coach Simon Cote.

Die Hessen haben nun nach sechs Spielen genauso viele gewonnen wie verloren und fühlen sich auf dem jetzigen neunten Tabellenplatz sehr wohl. Das Saisonziel ist nämlich der Klassenerhalt. Die Oettinger Rockets haben ein Spiel weniger bestritten. Für sie stehen drei Siege, zwei Niederlagen und damit der siebte Tabellenplatz zu Buche.

Schon am Dienstag, 25. Oktober, um 20 Uhr können die Thüringer ihre Position in der Tabelle korrigieren. Im Nachholspiel treten sie bei den Baunach Young Pikes an. Baunach ist wie Hanau eine Mannschaft aus der zweiten Tabellenhälfte, die die Oettinger Rockets mit ihren Ambitionen eigentlich schlagen müssen.

Quelle: HP Rockets
Zitat:Oettinger Rockets gewinnen Auswärtsspiel nach zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht

Dieser Pflichtsieg in der Fremde am vergangenen Dienstag war für die Oettinger Rockets von Anfang an gefährdet. Schon nach zehn Minuten lagen die Gäste mit 16 Punkten zurück. Dabei machten die heimischen Baunach Young Pikes vieles richtig: viele sichere Punkte, abgezockte und sichere Spielweise und dazu die absolute Hoheit unter dem eigenen Brett – alles Dinge, die sich auch die Oettinger Rockets vorgenommen hatten. Mit ganz viel Moral konnten die Raketen das Spiel drehen. Die Oettinger Rockets gewannen das Nachholspiel gegen die Baunach Young Pikes mit 71:66.

„Im ersten Viertel haben wir kaum Rebounds geholt, haben unsere Angriffe nicht zu Ende gespielt und das ist nicht akzeptabel. Wer weiß, was da bei uns los war. Es hat mich wirklich an die letzten Minuten gegen Hanau erinnert“, meint Chris Ensminger, Head Coach der Oettinger Rockets. Nach zehn Minuten stand es 26:10 für Baunach. Die gute Nachricht aus Rockets-Sicht: Jedes weitere Viertel gewannen die Raketen.

Der zweite Spielabschnitt ging mit einem Punkt an die Gäste. Auch das war spielerisch nicht wirklich gut, aber allemal schon besser. Der Halbzeitstand von 41:26 für Baunach klang nach einer bösen Überraschung in der Fremde. Dazu kam es letztlich aber nicht.

Die Einstellung und die Spielweise der ersten Hälfte ließ das Ensminger-Team komplett in der Kabine. „Das dritte Viertel war für uns der Schlüssel zum Sieg“, so der Coach. Recht hat er. Nach dem 26:8 in diesem Spielabschnitt führten die Rockets mit vier Punkten. Dabei klappte wieder viel. Bei Max DiLeo, Jacob Parker und Janek Schmidkunz fielen endlich die Dreier und ganz wichtig: Die Baunacher wurden zu vielen Fehlern bei eigenem Ballbesitz gezwungen. Fabian Villmeter, Baunach-Coach: „Im ganzen Spiel und vor allem im dritten Viertel haben wir viel zu viele Turnover gemacht.“ Die Young Pikes hatten insgesamt 25, die Rockets 13 Ballverluste. Diese und die Dreierquote (Rockets 33 und Pikes 29 Prozent) sind wenige statistische Beispiele, bei denen die Gäste vorn liegen.

Trotzdem war Villmeter nach dem Spiel stolz auf seine junge Truppe mit gerade einmal 19 Jahren im Schnitt. Hervorzuheben sind Aleksej Nikolic mit 28 Punkten und Leon Kratzer mit 12 Rebounds, der schon früh Foul-Probleme bekam.

Die tatsächlich sehr große Überlegenheit aus dem dritten Viertel konnten die Raketen allerdings nicht mit ins vierte nehmen. Dieses endete 19:17 für die Thüringer. Ungefähr ab der letzten Spielminute, war der Auswärtssieg abzusehen. Das ist bei den großen Ambitionen und der Qualität des Kaders rund 30 Spielminuten zu spät. Ensminger: „Wenn wir über 40 Minuten so spielen wie in der zweiten Halbzeit, sind wir verdammt gut. Wenn wir aber so spielen würden wie in der ersten, dann können wir uns von unseren Zielen verabschieden.“

Letztlich war es das vielbesungene blaue Auge, das jeder einzelne passend zum Auswärtstrikot mit nach Thüringen nimmt. Das Wichtigste aber: Die unerwartet hart erkämpften zwei Punkte haben die Oettinger Rockets auch im Gepäck.

Am Samstag, 29. Oktober, geht es mit den Auswärtswochen für die Raketen weiter. Sie treten um 19 Uhr bei Römerstrom Gladiators Trier an.

Quelle: HP Rockets
Glückwunsch an die Rockets zum Aufstieg in die BBL. Damit gibt es nächste Saison Spitzen-Basketball in Erfurt zusehen, was uns wohl noch mehr Zuschauer kostet.
Den Glückwünschen schließe ich mich an. Die Play-Offs waren schon großes Kino und gestern der krönende Abschluß....... war das aufregend ! Einfach Wahnsinn nach einer sehr durchwachsenen Hauptrunde mit "nur" Platz 7, aber auch im Basketball gilt scheinbar: in den Playoffs geht es bei 0 los und da ist alles möglich. Und das alles am 3.Todestag von Dirk Kollmar........unglaublich
Was für ein Spiel. Per Stream mitgefiebert, Daumen gedrückt und Mitchells letzten 3er und letztlich den Sieg gefeiert! Unglaublich !